Mein zweiter Beitrag

Thomas Carle kennt Deine Lösung. Nutze Deine Lösung für Dein Problem.

Hallo zusammen.

Vor ein paar Tagen habe ich mich für all das überwältigende Feedback auf meine letzten Analysen bedankt. Die drei wichtigsten Fragen der letzten Tage, habe ich versucht einigermaßen verständlich zu beantworten.

Heute möchte ich noch einen kleinen Schritt tiefer eintauchen und Euch weitere, hilfreiche Infos zum Thema Strategieentwicklung von Websites schenken.

  1. Kurze Wiederholung vom letzten Mal
  2. Die neuen Top Fragen
  3. Zielgruppen konkreter beschreiben
  4. SMARTE Zielsetzung für Deine Website
  5. Die 0,3 Sekunden Falle

 

1. Zunächst die kurze Wiederholung.

1.1 Die Fragen vom letzten Mal

  1. Wie:
    Für meine Analysen verwende ich hauptsächlich Erfahrungen aus verschiedenen Themen wie Psychologie, Neurologie, Kommunikation & Menschenführung. Ich betrachte eine Website von er Strategischen Seite aus. Meine Empfehlungen sind in der Regel unabhängig vom verwendeten Design, den Bildern oder interaktiven Funktionen. Als taktische Elemente sind diese jederzeit austauschbar und dienen immer der übergeordneten Strategie.
  2. Warum:
    Der Grund für meine Analysen ist einfach nur die Hilfe, die ich damit anbieten kann. Ob und wie weit sich jemand aus meinen Empfehlungen inspirieren lässt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich plane keine Rückkehr als Webagentur oder Freelancer.
  3. Mein Ziel: Hilfestellung bieten.
    Für Agenturen & Freelancer: Wenn Du Dich lieber auf Deine Kerntätigkeit konzentrierst, als mit Kunden über unnötige Mehrkosten zu streiten. Das ist es schließlich, dass Dich weiterbringt und Dir zufriedene Kunden beschert.
    Für Endkunden & Websitebetreiber: Dir eine Hilfestellung zu bieten, die teuersten Fehler bereits im Vorfeld zu vermeiden und Dich bei Deinem Erfolg zu unterstützen.

1.2 Die bisher behandelten Themen nochmal kurz zusammengefasst:

Zielgruppe definieren. Hier hat mich die Frage erreicht, warum ich mit so etwas grundsätzlichem anfange. Ich beantworte sie gleich.

Zunächst nochmal kurz das Wichtigste für Deine Zielgruppenfindung zusammengefasst:

  1. Wen möchtest Du mit Deinen Leistungen ansprechen?
  2. In welchem Umkreis?
  3. Welches Preissegment strebst Du an?
  4. Wen möchtest Du NICHT ansprechen, um Ärger zu vermeiden?

Anschließend musst Du natürlich als zweites eine konkrete Definition der Zielsetzung für Deine Website erstellen. Hier möchte ich heute einsteigen.

 

Der weitere wichtige Punkt aus meinem letzten Beitrag war, Deine Besucher nach ihren Bedürfnissen zu filtern. Anstatt ihnen alle Produkte und Angebote, für alle Deine Zielgruppen vor die Nase zu knallen.

4 Zielgruppen = 75% überflüssige Information für JEDEN Besucher Deiner Website.

 

OK… soweit zur kurzen Wiederholung. Was also möchte ich Dir heute bieten.

 

2. Die neuen Top Fragen seit meinem letzten Beitrag

  1. Warum fange ich mit Zielgruppen an? Das sind Basics die doch jeder sowieso schon kennt und weiß.
  2. Wie filtere ich meine Zielgruppen? Immer wieder eine Frage nach Beispielen. Bekommst Du.
  3. Warum sollte ich mein Wissen verschenken?

 

2.1 Warum befasse ich mich überhaupt mit Zielgruppen?

Ganz einfach, weil die überwiegende Mehrheit der Websites hier bereits den ersten und schwerwiegendsten Fehler macht. Die Ersteller der Website nehmen alle Zielgruppen, die sie ansprechen wollen direkt auf die Startseite. Und versuchen diese Zielgruppen zu überzeugen, ihre Produkte zu kaufen.

Mal ganz ehrlich, wenn Du einen Apfel hast, willst Du ihn schneiden. Du suchst nach einer Lösung. Diese Lösung bietet einen geschnittenen Apfel. Sonst interessiert Dich nichts. Dich interessieren nicht die 1000 besten und schärfsten Messer aller Zeiten, die Dir Anbieter A verspricht. Dich interessiert das Apfelmesser, dass Dir Anbieter B direkt neben dem geschnittenen Apfel empfiehlt. Das Ist die Lösung, die auf Dein Problem eingeht.

 

2.2 Wie bekomme ich also meine Besucher zu ihrer Lösung?

Teile Deine Angebote auf der Startseite in einzelne Kategorien auf. Anstatt einem Besucher die Vorteile all Deiner Angebote zu präsentieren, lasse ihn zuerst einmal sein eigenes Problem wählen. Ein klar gekennzeichneter Link für jedes Problem, dass Deine Angebote lösen. Löst ein Produkt mehrere Probleme auf einmal, erstelle dennoch für jedes Problem einen eigenen Bereich.

Der Kunde klickt auf das Problem, dass ihn interessiert (Obstmesser) und kann alles andere ignorieren. Auf der Folgeseite findet Dein Besucher dann eine weitere Unterteilung (Orangenmesser, Tomatenmesser, Apfelmesser). Der nächste Klick bringt ihn zur Auswahl SEINER Lösungen. Den Apfelmessern. Favorit wählen, kaufen und den Apfel schneiden.

Fotografen könnten Ihre Website nach diesem Prinzip ebenfalls einfach aufteilen. Hochzeitsfotografie, Portraits, Kinderbilder, Tierfotografie… Jede Kategorie ein einzelner Link. Übersichtlich und ansprechend. In jeder Kategorie dann genau das, was den Besucher interessiert. Entweder NUR Hochzeit, oder eben nur Portraits…

Die Liste ist natürlich endlos und kann mit unendlichen Beispielen gefüllt werden. Ich hoffe, dass ich das Prinzip einigermaßen erklären konnte. Und den Sinn verdeutlichen konnte, mehr von seinen Zielgruppen zu wissen. Es reicht nicht, einfach nur zu wissen, wen Du ansprechen willst. Du musst es auch gezielt umsetzen.

 

2.3 Warum ich mein Wissen verschenke.

Ich möchte möglichst vielen Menschen helfen, den Erfolg ihrer Website zu verbessern. Auf diese Weise biete ich der Welt einen direkten Mehrwert. Und ich weiß, dass die Bildung und Verbreitung von Werten sich immer auszahlen wird.

Ich werde mein Buch nicht an jeden verkaufen können, wenn ich es Anfang 2018 in Druck gebe. Aber ich kann einen Teil meines Wissens dazu verwenden, möglichst vielen Websites zu helfen. Und damit automatisch jedem, der auf einer dieser Website nach seiner Lösung sucht.

Letzteres ist es, was ich eigentlich erreichen möchte. Nicht ganz uneigennützig. Auch ich möchte künftig weniger meiner Lebenszeit mit suchen nach meinen Lösungen vergeuden.

 

3. Wie lege ich ein Dossier meiner Zielgruppen an?

Grundsätzlich verwende ich hierfür ebenfalls eine Reihe von Fragen als Leitfaden.

  1. Welche Leistungen bietest Du an?
  2. Was erwartet der Kunde von Deinen Produkten?
  3. Welchen Mehrwert bieten Deine Leistungen?
  4. Welchen Mehrwert bietest Du, gegenüber Deiner Konkurrenz?

Diese Fragen wendest Du auf jedes Deiner Angebote an. Für jede Deiner bereits festgelegten Zielgruppen. Am Ende hast Du ein genaues Dossier, welche Probleme Deine Zielgruppen mit Deinen Angeboten lösen können. Das ist die absolute Basis, für jedes dieser Probleme die „passende“ Lösung optimal zu präsentieren.

 

4. Definiere das Ziel Deiner Website S.M.A.R.T.

Nein, ich spreche nicht von dem kleinen Auto, bei dem man sich nie ganz sicher ist, ob wirklich schon Sprit rein gehört. (Oder ob der Kleine noch Milch bekommt)

Eine Zieldefinition ist dann konkret, wenn jedes einzelne Wort der Definition klar und unmissverständlich eine Bedeutung hat. Für jeden einzelnen Beteiligten. Um das zu erreichen, nutze ich persönlich die S.M.A.R.T. Methode.

S = Spezifisch

M = Messbare Faktoren

A = Akzeptiert (von allen Beteiligten)

R = Realisierbar, mit vorhandenen Mitteln

T = Termingebunden, wann die Messbaren Kriterien erfüllt sein müssen

An sich selbst erklärend. Werden diese genannten Punkte in eine Zieldefinition eingebunden, wird der Erfolg einer Website automatisch messbar. Wird das Ziel nicht erreicht, kann ermittelt werden, an welchen Punkten eventuelle Schwächen nachgearbeitet werden müssen.

 

5. Die 0,3 Sekunden Falle

Betrittst Du als Besucher eine Website, bewertest Du diese Website im allerersten Eindruck auf emotionaler Basis. Innerhalb von 0,3-0,5 Sekunden sagt Dir Dein Gefühl, wie die Website auf Dich wirkt. Du entscheidest, ob Du auf der Seite bleibst, noch bevor Du mit den Inhalten beginnst.

Auf Deiner Website kannst Du ein klare und emotional ansprechende Bildsprache verwenden, um diesen kritischen Moment zu überbrücken. Ein einziger, klarer Eyecatcher reicht aus. Spricht er Deinen Besucher an, wird er beginnen, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen.

 

Warum die nächsten 3-5 Sekunden nach diesem ersten Eindruck elementar wichtig sind, werde ich Dir beim nächsten Mal erzählen.

Für heute hab ich genug geschrieben.

 

Liebe Grüße,

Thomas

 

PS.:

Hast Du noch Fragen zu den besprochenen Themen, schreib einfach in die Kommentare.

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